Torsten hat die Ausschnitte im Rahmen schon gemacht und das ganze lackiert, so dass wir direkt mit dem zusammenbau beginnen konnten.
Zum bohren gibt es im Modell Bohrschablonen zum ausdrucken, ebenfalls per Script generiert und damit für 'unseren' Mendel90 - Projekt "BigOne" wegen des großen Druckbettes - maßgeschneidert.
Mit ein wenig Gehirnschmalz wurden dann die Rahmen 'in Kleinserie' zusammen gebaut. Plötzlich sind die Drucker ziemlich gross, auch wenn es auf den Bildern nicht ganz rüber kommt. Aber durch die großen möglichen Fahrwege kommt doch einiges zusammen. Die Grundplatte ist 571 x 622 mm groß, das Portal hat eine Gesamthöhe von 489mm.
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| Die Grundplatte |
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| Nach der Hochzeit - Grundplatte und Portal vereinigt |
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| Und nochmal von hinten. Die 90° Winkel ergeben sich aus der Konstruktion |
Jetzt hätten wir die Kunststoffteile gebraucht, die ja noch unterwegs waren. Aber es gab auch genügend anderes zu tun. Also griffen wir zur Säge.
Zuerst haben wir die Gewindestangen zurecht gesägt, über die die Z Achse läuft. Dann die Smooth Rods, also die glatten Führungsstangen für die drei Achsen.
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| Smooth Rods für die Linearführung |
Die Elektronik haben wir auch schon vorbereitet. Ramps auf die Arduino Mega2650 gesteckt, Jumper für 1/16tel Schritte gesetzt und die Stepsticks gesteckt. Eine Testversion der Repetier Software hatten wir schon drauf kopiert und das Display zeigt erste Lebenszeichen.
Für die Stromversorgung haben wir uns entschieden, alte Server-Netzteile zu verwenden. 32 Ampere auf der 12 Volt Schiene sind schwer zu schlagen ohne viel Geld auszugeben. Und falls wir 5 Volt brauchen, liefern die Netzteile auch dort 5 Ampere.
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| Doppelte Power |
Damit die Netzteile ihre Funktion aufnehmen, ohne in einem Gehäuse zu stecken, müssen sie ein wenig überlistet werden. Hierzu werden auf der Kontaktleiste (unter dem roten Klebeband) ein paar Kontakte auf Masse gezogen. Der Hebel, der die Netzteile im Gehäuse hält wurde ausgebaut, ebenso der Griff zum heraus ziehen. Entstanden sind kleine Netzteile mit genug Leistung, um alles zu versorgen, inklusive dem Heatbed.
Immer wieder Zeit kostet der Kleinkram. Beim Mendel90 sind die Versorgungsleitungen für das X Carriage, an dem der Druckkopf (bei uns ein J-Head MK5 Hotend) über einen 15 poligen D-Sub Stecker gelegt, damit man das einfach trennen kann, wenn mal was gemacht werden muss. Also haben wir schon mal den Druckkopf mit Heizleitung und Thermistor an den Stecker gelötet, gleich dazu noch den Schrittmotor für den Extruder und den Lüfter, der den frisch gedruckten Kunststoff kühlen soll.
An das Gegenstück des Steckers kommt ein Flachbandkabel, damit ist sicher gestellt, dass das Kabel auch ohne Kabelbrücke sauber läuft und nicht irgendwo rum hängt.
Die restlichen Motoren bekamen schon einmal die Kabel verlängert. Vom Versender kamen sie mit 30cm, also haben wir an jede Ader pauschal erst mal einen Meter dran gehängt. Abschneiden können wir immer.







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