Dienstag, 7. Oktober 2014

Langsam wird es Gewohnheit

Torsten hat gestern Abend wieder ein paar Teile gedruckt, wieder vom Idler der Y Achse.

Zu sagen, dass das Drucken dadurch zur Gewohnheit wird, ist aber wohl doch übertrieben. Es ist immer noch aufregend, wenn wieder neue Teile auf dem Schreibtisch liegen und der Bau des zweiten Druckers dadurch näher rückt. Und damit auch der Umzug des ersten Druckers auf seinen geplanten Platz bei mir im Wohnzimmer (einer der Vorteile, wenn man keinen WAF* benötigt). Aber bis dahin werden noch ein paar Wochen ins Land gehen.

Aber es gibt wieder ein paar Bilder :D

Der Y Idler

Nochmal der Y Idler, diesmal 'straffer'

Hier lässt sich schön sehen, wie der verbesserte Y Idler arbeitet. Das grössere Teil wird unten an der Basisplatte des Druckers fest geschraubt. Im kleineren, verschiebbaren Teil wird das Kugellager befestigt, über das der Zahnriemen läuft. Beide werden mit einer kleinen Maschinenschraube verbunden, auf der das Rändelrad sitzt. Damit lässt sich die Spannung des Riemens sehr fein einstellen und auch ganz lösen, wenn es nötig sein sollte.
Die beiden Blöcke sind mit einem Schwalbenschwanz verbunden und haben ca einen halben Millimeter Spiel.
Leider habe ich keinen Maßstab daneben gelegt, aber der untere Block ist ca 3 cm hoch.


Von der 'Rückseite'
 Hier ist der Idler noch mal von der Rückseite des Druckers aus gesehen. Deutlich zu erkennen das Loch für die Schraube und die Führung für die kleine Feder, die in die Rastung des Rändelrades greift und versehentliches Verdrehen zumindest erschweren soll.

Das Rändelrad und die Feder, die für eine Rastung beim drehen sorgt
Das Rändelrad hat ebenfalls einen Durchmesser von ca 3 cm, die Feder besteht aus 4 Schichten und ist damit ca 1 mm dick.

So ein paar kleine Probleme haben wir noch auszumerzen. Zum einem bilden sich bei den ersten Schichten, die gedruckt werden, kleine "Blobs" aus Kunststoff. Derzeit sieht es so aus, als wenn das verstärkt passiert, wenn der Drucker schon eine ganze Zeit läuft, also schon mehrere Teile gedruckt hat. Die zweite und dritte Schicht 'bügelt' diese Blobs für gewöhnlich weg, aber sie gehören da halt nicht hin. Dass der Drucker das nicht immer macht lässt sich schön an der  Feder sehen, die ja nur aus vier Schichten besteht. Eventuell müssen wir mit den Extrudertemperaturen noch ein wenig weiter runter.
Bei Teilen wie dem unteren Idler-Block, wo also auf einer Seite 'hoch' gedruckt wird, hebt sich die flache Seite ein klein wenig an. Bisher war das maximal ein halber Millimeter und hat den eigentlichen Druck nicht gestört, aber vermutlich muss das Heatbed ein klein wenig wärmer werden. Aber das ist Feintuning und stört derzeit nicht.


(* Wife Acceptance Factor)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen